31.03.2017 – Auftritt im Talbub!

Geburtstagsparty im Talbub! Und wir gaben eine kleine Show.

Wie dankbar ist es doch, persönliche Geburtstagsgäste zu haben – da werden die Eingaben gleich pointierter, witziger und bedeutungsvoller. Denn wir ließen uns inspirieren von Texten des Geburtstagskindes, von Lieblingstieren, Urlaubsorten, Jobs oder Weisheiten für den weiteren Lebensweg. Und boten ca. 45 Minuten Mash-Up-Szenen, Monologe, Ratespiele, Gesang und Freezetag:

Freundinnen trafen sich kreischend im Türkeiurlaub am Bus, Frauen nahmen die Pille nur aus Schönheitsgründen, Ovarien lagerten in der hauseigenen Tiefkühltruhe direkt neben der Pizza. Nach Spontan-Anekdoten zu Schwangerschaftsschwimmen, Weißherbst, nach einem singenden Nasenhaar-Rasierer beschlossen wir die Show mit der Opern-Arie „Keine ist wie Du!“.

Möglich machte das Till Vogelgesang, der am Synthesizer Szenen dramatisch, komisch, leise und laut untermalte. Unser Debut mit einem Musiker – und wir können den Mann nur empfehlen!

 

22.03.2017 – FGKH-Jam!

Mal wieder hat Adriano von FGKH zum Jam geladen in der Kreativfabrik Wiesbaden!

Wie immer ein Erlebnis, diese hochemotionalen Szenen mit dem Rhein-Main-Impro-Dunstkreis. Wir wuchsen und schrumpften, trugen Generationenkonflikte mit Magnetschuhen und Laserschwertern aus, erstellten Putzpläne in der WG, suchten den Weg aus dem Spiegelkabinett, reimten auf dem Bahnhofsklo, sangen Weisheiten zum existentiellen Thema „Lockenstab“, sichteten in entlegenen Wolkenkratzern Meuchelmörder, erzählten Liebesgeschichten auf Rheinschiffen. Unmöglich, hier alles aufzuschreiben, sich an alles zu erinnern!

Und besonders beeindruckt waren wir von Adrianos „Donnerrohr“ als Soundmachine. Pascal hat sich sofort eins im Internet bestellt. Obwohl es sich in Heimarbeit auch leicht bauen lässt.

02.03.2017 – Asteroiden und Teufel – neuer Winter-Jam

Schon ein Monat war seit dem letzten Winter-Jam vergangen. Bevor der Phantomschmerz zu groß wurde, coachte uns Adriano Werner von FGKH zum Thema Storytelling.

Ein Asteroid nähert sich rasant der Erde. Vertragen sich nun endlich Vater und Sohn? Ein jugendlicher Christ findet morgens im Wandschrank den Teufel vor, der ihn prompt zur Sünde verführen will, obwohl ihm ein Engel zur Seite steht. Hier der Countdown, dort der ewige Kampf zwischen Gut und Böse. Wie geht es weiter?

Erst ein, dann zwei, dann drei, dann vier, dann fünf Spieler – wir probten, eine Langform-Szene behutsam aufzubauen. Konflikte auszubauen, Nebenfiguren einzuführen, Settings mit verschiedenen Figuren abzuwechseln, Entscheidungen herbeizuführen. Jeder von uns weiß: Eindeutige, emotionale, bedeutungsvolle Angebote helfen hier.

Hohe Energie, viel Spielspaß und eine überlange Sitzung entstanden. Danke, Adriano!

Übrigens: Der Vater gestand seinem Sohn leider, dass er nur adoptiert war. Und der Engel konnte den einst aufrechten Jugendlichen nicht mehr erretten und bleibt nun auf ewig verstoßen auf der Erde. Mal endet es eben mit einer unliebsamen Wahrheit, mal geradezu böse. Hauptsache, eine Entscheidung fällt!